Berufsunfähigkeit: Risiko für Sportstudenten

Sicherheit und Vorsorge - für Studenten spielen beide häufig eine eher untergeordnete Rolle. Dabei sind die Risiken, welche sich angehende Akademiker aussetzen, alles andere als klein. Speziell in der Freizeit, also wenn es beispielsweise um das Thema Sport geht, zeigen Erfahrungen regelmäßig, dass mancher Student auch zum Eingehen mancher Risiken bereit ist. Die Folgen können dramatisch sein, wenn zum Beispiel nach einem Kletterunfall die rechte Hand nur noch eingeschränkt beweglich ist.

Sportstudenten, Ingenieure oder Fahrzeugbauer - Berufe, welche sich dann nicht mehr ergreifen lassen. Was bleibt ist der Studienfachwechsel. Wenn die Folgen eines Unfalls durch Sport noch schlimmer sind, kann durchaus eine Situation eintreten, in der selbst dies nicht mehr hilft. Der Traum von einer Karriere platzt wie eine Seifenblase. Und ohne geeignete Vorsorge und Absicherung sind die Möglichkeiten begrenzt - speziell, was den finanziellen Aspekt betrifft. Eine Tatsache, die Studenten leider schnell unterschätzen.

Berufsunfähigkeit - das unterschätzte Risiko
Wie sich anhand des beschriebenen Szenarios erkennen lässt, sind auch Studenten heute vom Risiko Berufsunfähigkeit bedroht. Ein Fakt, der in vielen Köpfen leider noch nicht angekommen ist. Oft herrscht die Meinung vor, in jungen Jahren damit nicht konfrontiert zu werden. Aber Sportunfälle sind nur eine mögliche Ursache der Berufsunfähigkeit.

Wie sich aktuellen Untersuchungen entnehmen lässt, sind mittlerweile psychische Erkrankungen, Krebs oder Herzkreislauf-Leiden auf dem Vormarsch. Und treffen auch Studenten. Damit ist Berufsunfähigkeit also schon lange keine Randerscheinung mehr. Und besonders hart sind von körperlichen Einschränkungen natürlich Sportstudenten betroffen.

Vorsorge und Sicherheit
Das Wissen um die Gefahren für Karriere und Zukunft ist eine Sache. Genauso wichtig sind die entsprechenden Lehren - sprich die Absicherung. Aus Expertensicht kommt im Fall der Berufsunfähigkeit nur der Abschluss einer privaten BU-Versicherung in Frage, da die staatliche Unterstützung den Erfordernissen im Regelfall alles andere als gerecht wird.

Da Studenten allerdings keinen Beruf im engeren Sinne ausüben, ist deren Absicherung schwierig. Viele Versicherer lassen daher nur den Schutz gegen Erwerbsunfähigkeit zu, was im Ernstfall zu einer echten Hürde werden kann. Allerdings gehen einige Unternehmen weiter und versichern auch Studierende gegen Berufsunfähigkeit - wenn i. d. R. auch nur in "abgespeckten" Versionen mit BU-Rentenhöhen zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Fakt ist: Die Auswahl der Versicherung ist entscheidend. Dabei kann ein Preisvergleich durch einen qualifizierten Berater helfen, bei den Beiträgen zu sparen.

Übrigens: Im Rahmen der Antragstellung wird das individuelle Risiko geprüft. Extremsportarten können zu einer höheren Risikoeinstufung führen. Ebenfalls betrachtet werden muss in diesem Zusammenhang, wie sich der angestrebte Beruf als Trainer, im Sportmarketing oder in der Sportmedizin auf die Risikogruppe auswirkt.